Die Geschichte des Panamahutes, ein klassischer

Ein Hut, eine Legende!

Ursprünglich wird der edle Hut seit 1630 in Montecristi, Provinz Manabi – Ecuador hergestellt. Ein wahres Wunder an manueller Fingerfertigkeit, geflochten aus feinen Fasern einer speziellen Palmenart, genannt „Paja Toquilla“. 

Heute hat der Panamahut in charakteristischem Natur längst Kultstatus.

Und nicht nur das: seit 2012 ist das kunstvolle Hutflechten Teil sogar des „immateriellen Kulturerbes“ der UNESCO.

 

Der Panamahut – ein modisches Statement!

Es gibt vielleicht keinen Hut, der edler und vornehmer ist, als einen echten Panamahut. Denn diese Kopfbedeckung ist nicht nur in Handarbeit hergestellt und absolut hochwertig, sondern auch ein modisches Statement. Der Mann von Welt und die Dame von Rang tragen Panamahut. Denn die feine Verarbeitung hält häufig ein Leben lang. Zugleich sieht der Hut einfach gut aus und steht für Stil, Klasse und Eleganz.

Herstellung aus der Toquilla-Palme

Die ganz besondere Palme wächst nur im fruchtbaren Küstenstreifen Ecuadors.
Die Hüte werden aus dem Stroh der Toquilla Palme hergestellt, die erst nach 2,5 Jahren geerntet werden darf.

Es werden nur die besten Herzen einer Palme für die Hüte verwendet.
Allerdings sind nur die jungen Triebe geeignet.
Die Palmfaser wird aus der Ader gewonnen, die in dem Trieb der Toquilla Palme heran wächst.
Die Palmfaser wird für ca. 20 min. mehrmals gekocht und zum Trocknen aufgehängt bis sie eine konstante Farbe und Größe erreicht hat.
Durch intensives Klopfen wird das so entstandene Stroh geschmeidig. Jetzt ist es bereit um gewebt zu werden.

Der Weber spinnt zuerst das kreisförmige Mittelstücke um dann mit der Krempe fort zufahren.
Das Stroh wird in eine Form gesetzt, in der die Oberseite gebildet wird.
Das gewebte Stroh wird mit einem Lederband auf der Form fixiert.
Der Hut wird aus der Form gezogen und die Ränder zusammen geflochten.
Ohne die Struktur des Hutes zu beschädigen werden die überstehenden Halme am Rand abgeschnitten.

Die Hutrohlinge werden nun gewaschen um eventuelle Verunreinigungen zu beseitigen.
Je nach gewünschter Farbe werden die Hütte dementsprechend aufbereitet. Weiße Hüte werden gebleicht und farbige in ein Farbbad getaucht.
Die Farbpalette umfasst 32 Farben und geht von weiß über rot bis schwarz.
Jetzt trocknen die Hüte einige Stunden in der Sonne Ecuadors, werden anschließend in Form gepresst und weiterbearbeitet.

Nach der Qualitätsprüfung folgt die Feinkontrolle. Letzte Fehler werden korrigiert und die Hütte bekommen ihren Feinschliff. Danach wird das Schweißband innen und das Hutband außen angebracht. Die Hüte werden gelagert und bei Bedarf weltweit verschickt.

Ein Hut für den echten Kenner – das berühmte Original, der Panamahut und der falsche Name?

Ursprünglich wird der edle Hut seit 1630 in Montecristi, Provinz Manabi – Ecuador hergestellt. Ein wahres Wunder an manueller Fingerfertigkeit, geflochten aus feinen Fasern einer speziellen Palmenart, genannt „Paja Toquilla“.

Wo kommt eigentlich der Panamahut her?

Richtig ist: Entgegen anders lautender Gerüchte ist Ecuador die einzig wahre Heimat der luftig-leichten und geschmeidigen Kopfbedeckung. Die wird aus der Toquilla-Palme gemacht, und die ist endemisch, will sagen: Sie wächst nur an der Westküste des Andenstaates. In den Dörfern rund um das Städtchen Montecristi, 200 Kilometer nördlich der Hafenstadt Guayaquil, werden aus den Fasern der Palme seit mehr als 300 Jahren die berühmtesten Hüte der Welt geflochten. 

Bekannt wurde der Panamahut durch seine Verschiffung nach Europa, die Weltausstellung 1880 in Paris und den Verkauf an Goldsucher auf den Weg nach Nordamerika.
Der Name „Panama“ kommt vom Bau des Panamakanals. Händler aus Ecuador verkauften zu dieser Zeit ihre Hüte in Panama, vor allem an die Kanalarbeiter. Diese trugen den luftigen und leichten Schattenspender, um die quälende Hitze leichter zu ertragen.

Beim Besuch der Bauarbeiten des Panamakanals, im November 1906, schmückte und schützte der amerikanische Präsident Theodore Roosevelt sein Haupt mit einen dieser Hüte. Sein Foto ging um die Welt und der Panamahut wurde ein Symbol der modernen und berühmten Menschen. Der französische Kaiser Napoleon III. hatte einen, Politiker wie Harry S. Truman, Winston Churchill und Erich Honecker auch, für Atatürk war er das Symbol des modernen Mannes, der Schriftsteller Ernest Hemingway liebte ihn, den Schauspieler Paul Newman sah man im Sommer nur selten oben ohne.

Hierzulande hatte der Hut mit dem falschen Namen seinen wohl prominentesten Auftritt am 20. Juni 2006. Im Berliner Olympiastadion, in der Westkurve am Marathontor, hofften ein paar tausend Südamerikaner auf ein Wunder. Das blieb aus. Schweinsteiger und Co. gewannen 3:0. Was blieb, war das Bild tausender Fans unter hellen Strohhüten mit breiten Krempen und schwarzen Bändern: Für das größte Medienspektakel der Sportgeschichte des Andenlandes hatte Ecuadors Tourismusminister 30 000 Stück einfliegen lassen.

Panamahut Montecristi“ ist ein eingetragener Markenname

Das Ecuadorianisches Institut für Geistiges Eigentum (IEPI) trug am 29. November 2011 den Herkunftsnamen „Panamahut Montecristi“ als Markennamen ein. Das bedeutet, daß ausschließlich Hüte aus Toquilla-Stroh, die in diesem Kanton von Montecristi hergestellt werden, sich auch „Panamahut Montecristi“ nennen dürfen.
Damit will die Regierung von Ecuador eine jahrhundertalte Tradition und eine weltweit einzigartige Qualität rechtlich bewahren und gleichzeitig vor Namensmißbrauch schützen. Ebenso wie sich nur der Schaumwein Champagner nennen darf, der innerhalb der offiziellen Grenzen der Champagne vinifiziert und gelagert wurde.
Wir arbeiten mit der staatlich autorisierten Hutwerkstatt. Mit der Zertifizierung des Ecuadorianischen Instituts für Geistiges Eigentum (IEPI) können wir garantieren, dass es sich bei den Hüten aus dieser Werkstatt um echte Panamahüte „Montecristi“ handelt, da sie in der Region Montecristi hergestellt und endgefertigt wurden.